KÖLNER MUSEUMSNACHT IST ZURÜCK – UND HAT EINIGES VOR!
Am 07. November 2026 wird Köln zur Bühne für Kunst, Kultur und Begegnung. 13 Museen, außergewöhnliche Pop-up-Orte und ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Live-Musik, Performances und überraschenden Erlebnissen laden zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt ein.
Köln hat seine Museumsnacht wieder – und die hat einiges vor. Am Samstag, 07. November 2026, verwandelt sich die Kölner Innenstadt von 18 bis 1 Uhr in eine lebendige Kulturlandschaft. Die großen Museen der Stadt öffnen ihre Türen und präsentieren sich mit besonderen Programmen, während außergewöhnliche Pop-up-Orte neue Perspektiven auf Köln und seine Kunstszene eröffnen. Die ART COLOGNE und das temporäre Museum TEMPO___K ergänzen das Angebot als besondere Museumsorte auf Zeit.
Im Mittelpunkt steht eine Museumsnacht, die Kunst und Kultur nicht nur zeigt, sondern erlebbar macht. Die Museen bleiben dabei das Herzstück: Ihre Sammlungen, Ausstellungen und architektonischen Besonderheiten bilden den Ausgangspunkt für individuell gestaltete Programme. Musik, Tanz, Artistik, Lesungen, Workshops und künstlerische Interventionen eröffnen neue Zugänge zu den Häusern und ihren Inhalten.
Gleichzeitig verlässt die Kunst ihre gewohnten Räume. Ateliers und Locations werden Teil der Nacht und ungewöhnliche Orte wie Tunnel, Kirchen oder andere Stadträume werden zu temporären Kulturorten. Die Wege zwischen den einzelnen Stationen werden dabei selbst zum Erlebnis. So entsteht eine Museumsnacht, die etablierte Kulturinstitutionen und freie Kunstszene miteinander verbindet, neue Begegnungen ermöglicht und Köln aus überraschenden Perspektiven zeigt.
Eine Nacht, 12 Museen, zahlreiche Pop-ups und unzählige Momente. Neben im Folgenden im Detail vorgestellten Orten sollen in den kommenden Wochen noch drei bis acht weitere Pop-up-Locations hinzukommen. Das Programm wächst damit bis zum Veranstaltungstag weiter.
MUSEEN
Museum Ludwig – Die Kunst wirken lassen.
Im Museum Ludwig stehen die Kunst und der besondere Charakter des Hauses im Mittelpunkt. Ben Flora begleitet den Abend mit einem kuratierten Zusammenspiel aus DJ-Set und Live-Saxophon. Gemeinsam mit Klang Salon entstehen musikalische Live-Momente, während Project KAAY mit zeitgenössischer Akrobatik und Musik besondere Akzente im Foyer setzt. Auch die Dach- und Domterrasse wird Teil des Abends. Gespräche mit Kunstvermittler*innen eröffnen neue Perspektiven auf die Sammlung.
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln – Design für alle Sinne.
Das Museum für Angewandte Kunst Köln verbindet Design, Musik, Kreativität und Genuss. Im eindrucksvollen Foyer sorgen die Vinyl-DJs Katharina aka DJ Karriere und Kristian Auth sowie Saxophonist Felix aka Ose für die passende Atmosphäre. Eine Schallplattenbörse mit Kuchenplatte, Workshops im Kreativlabor, Führungen und eine besondere Lichtinszenierung machen Gestaltung auf vielfältige Weise erlebbar. Die Kölner IMI Winery ergänzt das Programm mit einer Weinbar.
Kölnisches Stadtmuseum – Fünf Fragen. Fünf Antworten. Eine Stadt.
Fünf zentrale Fragen der Ausstellung werden zum roten Faden des Abends: Woran glauben wir? Was macht uns Angst? Worauf haben wir Lust? Was lieben wir? Und was bewegt uns? Ein Poetry-Slammer aus dem Kölner ReimGold-Kosmos und ein Kölner Unplugged-Musiker entwickeln daraus künstlerische Kurzformate, die Sprache, Musik und Stadtgeschichte miteinander verbinden. Die Beiträge tauchen an unterschiedlichen Orten innerhalb der Ausstellung auf. Ein DJ und eine stimmungsvolle Inszenierung ergänzen das Programm.
NS-Dokumentationszentrum – Geschichte erinnern, Gegenwart gestalten.
Im EL-DE-Haus begegnen sich Erinnerung, Gegenwart und gelebte Vielfalt. Ausstellung, Führungen und Workshops laden zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes ein. Filmische Kurzporträts von 60sec.mentsh erzählen von jüdischem Leben in Europa. Einen überraschenden Kontrast bildet der historische Gewölbekeller: Rund 12.000 bunte Bälle, Musik, eine DJane und Straßenkünstler El Goma verwandeln ihn in eine außergewöhnliche Installation zwischen Kunst, Begegnung und Party.
Kollwitz Museum Köln – Kunst, die berührt.
Das Kollwitz Museum Köln widmet sich dem eindrucksvollen Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Führungen und Workshops eröffnen neue Perspektiven auf ihre Arbeiten und laden zum eigenen kreativen Gestalten ein. Eine Lesung sowie ein musikalischer Beitrag von Retrogott ergänzen den Abend und schaffen Verbindungen zwischen bildender Kunst, Literatur und Musik.
Rautenstrauch-Joest-Museum – Frei in Bewegung.
Das große Foyer zwischen Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen wird zu einem der lebendigen Mittelpunkte der Museumsnacht. Künstler*innen aus Tanz, Akrobatik, zeitgenössischem Zirkus undPerformance bespielen den Raum ohne klassische Bühne. Musik, Bewegung, Artistik und Licht verschmelzen zu einer sich ständig verändernden Inszenierung, in die das Publikum unmittelbar einbezogen wird. Im weiteren Verlauf des Abends geht das Programm in eine Party über.
Museum Schnütgen – Zwischen Mittelalter und Nacht.
Die romanische Cäcilienkirche wird zu einem außergewöhnlichen Klang- und Lichtraum. Die Visuals von Clubkind und farbige Lichtinstallationen setzen die historische Architektur behutsam in Szene. Alex Ketzer verbindet atmosphärische Sounds, elektronische Einflüsse und minimale Loops zu einem durchgehenden Live-Set. Auf Sitzkissen im Mittelschiff können Besucher*innen verweilen und eine besondere Atmosphäre zwischen mittelalterlicher Kunst und zeitgenössischer Klangkunst erleben.
Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus – Rom trifft Rock.
Römische Geschichte trifft auf Gitarren und Live-Musik. Während Ausstellung, Führungen und Workshops Einblicke in das antike Köln ermöglichen, verwandelt sich der Veranstaltungssaal in einen Konzertort. Am frühen Abend steht ein Kinderrockkonzert von Pelemele auf dem Programm, bevor gegen 21 Uhr eine Rock-/Pop-Band für rund zwei Stunden übernimmt. So begegnen sich 2.000 Jahre Geschichte und die Musik der Gegenwart.
Schokoladenmuseum – Schokolade mit allen Sinnen.
Im Schokoladenmuseum wird die Museumsnacht zum sinnlichen Erlebnis. Die Ausstellung führt durch die Geschichte der Schokolade von ihren Ursprüngen bis zur heutigen Herstellung. Zusätzliche Workshops und Mitmachangebote rund um Kakao und Schokolade laden dazu ein, selbst aktiv zu werden, Neues zu entdecken und natürlich auch zu probieren.
Deutsches Sport & Olympia Museum – Nachts in Bewegung.
Hier wird die Museumsnacht sportlich. Zwischen mehr als 2.500 Jahren Sportgeschichte laden Mitmachstationen, Workshops und sportliche Challenges zum Ausprobieren ein. Besondere Gäste aus der Welt des Sports, kleine Wettbewerbe und überraschende Aktionen ergänzen das Programm. Ein Museumserlebnis, bei dem Bewegung ausdrücklich erwünscht ist.
TEMPO___K – Museum mal anders.
Im Deutzer Hafen zeigt TEMPO___K wie unmittelbar, urban und temporär ein Museum sein kann. Zeitgenössische Wandmalerei, Graffiti und urbane Kunst stehen im Mittelpunkt. Zudem verbindet der Ort die Finissage seiner Ausstellung mit Musik, Begegnungen und Graffiti-Workshops, bei denen Besucher*innen selbst kreativ werden können.
ART COLOGNE – Wo sich die Kunstwelt trifft.
Mit der ART COLOGNE wird auch die internationale Kunstwelt Teil der Museumsnacht. Besucher*innen erhalten mit ihrem Museumsnacht-Ticket von 16 bis 19 Uhr kostenlosen Zugang zur traditionsreichen Kunstmesse und können dort moderne und zeitgenössische Kunst aus internationalen Galerien entdecken. Gemeinsam mit dem benachbarten KunstWerk entsteht ein besonderer Einstieg in die Museumsnacht zwischen freier Kunstproduktion und internationalem Kunstmarkt.
POP-UP-ORTE
KunstWerk Köln – Dort sein, wo Kunst entsteht.
Im KunstWerk in Deutz öffnen sich die Türen zur freien Kölner Kunstszene. Mehr als 150 Künstler*innen arbeiten in dem ehemaligen Industriegebäude in Ateliers, Werkstätten und Proberäumen. Zur Museumsnacht können Besucher*innen die kreativen Arbeitsorte entdecken, Ausstellungen erleben und mit den Menschen ins Gespräch kommen, die hier täglich Kunst schaffen. Musik und Begegnungen ergänzen das Programm.
Kunsthaus Rhenania – Türen auf für die Kunst.
Auch im Rheinauhafen öffnet die freie Kunstszene ihre Türen. Im Kunsthaus Rhenania mit seinen 43 Ateliers geben Künstler*innen Einblicke in ihre Arbeitsweisen. Offene Ateliers, Ausstellungen, Musik und Performances machen das historische Gebäude zu einem Ort unmittelbarer Begegnung mit Kunst und ihren Schaffenden.
Filmforum im Museum Ludwig – Persönlichkeiten. Kunst. Und die Geschichten dahinter.
Im Filmforum NRW lädt Moderatorin Bianca Hauda zu persönlichen Gesprächen mit besonderen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur ein. Unter dem Titel „Bianca Hauda im Atelier“ entsteht ein Salon auf Zeit, in dem kreative Biografien, ungewöhnliche Perspektiven und persönliche Geschichten im Mittelpunkt stehen. Mit dabei ist unter anderem Schauspieler und Comedian Max Giermann, der sich seit vielen Jahren auch mit bildender Kunst beschäftigt. Das Format ist von 19 bis 23:30 Uhr geplant.
Galerie Karsten Greve – Eine Nacht mit Louise Bourgeois.
Eine der renommierten Kölner Galerien öffnet ihre Türen und präsentiert Werke der international bedeutenden Künstlerin Louise Bourgeois. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit ihrem vielschichtigen Werk auseinanderzusetzen. Eine besondere Führung mit kuratorischer Perspektive soll zusätzliche Einblicke in die Kunst und ihre Hintergründe ermöglichen.
Fernwärmetunnel der RheinEnergie – Unter Köln. Unter dem Rhein.
Ein normalerweise verborgener Teil der Stadt wird zum außergewöhnlichen Erlebnisort. Der rund 500 Meter lange Fernwärmetunnel verbindet Deutz mit der Innenstadt und führt etwa 25 Meter unter dem Rhein hindurch. Zwischen mächtigen Fernwärmeleitungen, Stahl und Beton können Besucher*innen Köln aus einer Perspektive erleben, die sonst kaum zugänglich ist.
MS RheinCargo – Köln von seiner schönsten Seite.
Auch der Rhein wird Teil der Museumsnacht. Die MS RheinCargo verbindet den Rheinauhafen mit dem Domumfeld und eröffnet einen besonderen Blick auf die nächtliche Stadt. Mit einem kuratierten Soundtrack über Kopfhörer wird die Fahrt selbst zum atmosphärischen Erlebnis zwischen den verschiedenen Kulturorten.
KölnTourismus – Köln trifft die Welt.
Bei KölnTourismus wird die Stadt zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Reise durch unterschiedliche Kulturen. Die Künstlerin Sahar Efremova präsentiert ausgewählte Werke ihrer Reihe „Dom international“, in dersie den Kölner Dom mit Motiven und Geschichten aus aller Welt verbindet. Persönliche Gespräche mit der Künstlerin und musikalische Begleitung greifen Themen wie Heimat, Vielfalt, Freiheit und Zusammenleben auf.
Domforum – Ein leuchtender Ort am Dom.
Direkt am Kölner Dom entsteht ein atmosphärischer Ort zwischen Licht, Klang und persönlichen Gedanken. Eine Lichtinszenierung und ruhige Klangkunst verwandeln das Domforum in einen besonderen Erlebnisraum. Besucher*innen können eigene Gedanken und Wünsche auf Postkarten festhalten, mitnehmen oder direkt an Menschen in Köln und darüber hinaus verschicken.
Minoritenkirche – Ein Moment der Stille.
Mitten im Trubel der Innenstadt lädt die Minoritenkirche zum Innehalten ein. Rund 300 Kerzen tauchen den historischen Kirchenraum in warmes Licht. Eine zurückhaltende musikalische Begleitung schafft grundsätzlich einen bewussten Gegenpol zu den lebendigen Programmen der Nacht – einen Ort zum Verweilen, Lauschen und Durchatmen. Die Kölner Sängerin Cage wird mit drei Kurzkonzerten darüber hinaus für besondere Momente sorgen.
AOK-Haus – Eine Pause für die Kunst.
Am Zugang zum Kollwitz Museum Köln entsteht gemeinsam mit der AOK ein besonderer Ruhepunkt. Guter Kaffee einer Kölner Rösterei, ausgewählte Getränke und eine entspannte Atmosphäre laden dazu ein, zwischen den zahlreichen Eindrücken der Museumsnacht eine kleine Pause einzulegen.
Tunnel Johannisstraße – Kunst macht Stadt.
Auch die Wege der Stadt werden Teil der Kölner Museumsnacht. Der Tunnel an der Johannisstraße steht beispielhaft für die Idee, alltägliche Stadträume neu zu entdecken und durch künstlerische Inszenierungen anders wahrzunehmen. Geplant ist eine temporäre Gestaltung durch das Atelierhaus Kolbhalle, das den Durchgang selbst zum kulturellen Erlebnis werden lässt.
Gemeinsam unterwegs: Die Kunst fährt mit
Die Museumsnacht verbindet ihre unterschiedlichen Standorte durch ein KVB-Bus-Shuttle-Angebot. Busverbindungen führen unter anderem zwischen Neumarkt, Rheinauhafen, TEMPO K, ART COLOGNE und KunstWerk. Und nicht nur Besucher*innen, sondern auch die Kunst wird hier mitfahren. So werden nicht nur die einzelnen Museen und Kunstorte, sondern auch die Wege dazwischen zum Bestandteil des gemeinsamen Kulturerlebnisses.
WEITERE INFORMATIONEN
Tickets
Tickets für die Kölner Museumsnacht 2026 sind online unter www.koelner-museumsnacht.de erhältlich und können auch noch am Veranstaltungsabend jederzeit online erworben werden. Das reguläre Einzelticket kostet 20 Euro, das ermäßigte Ticket 10 Euro, jeweils zuzüglich Gebühren und KVB-Ticket. Für Gruppen werden zwei zusätzliche Ticketangebote eingeführt:
- 4-Personen-Ticket: 70 Euro zuzüglich Gebühren
- 8-Personen-Ticket: 135 Euro zuzüglich Gebühren
Die Tickets ermöglichen den Zugang zu den teilnehmenden Museen und Programmpunkten der Museumsnacht. Für einzelne Angebote können aus Kapazitätsgründen besondere Zugangsregelungen gelten.
App
Gemeinsam mit Rausgegangen bietet die Kölner Museumsnacht eine eigene digitale Plattform innerhalb der Rausgegangen-App an. Besucher*innen finden dort alle teilnehmenden Museen, Pop-up-Orte und Programmpunkte auf einen Blick, können Lieblingsorte speichern und sich ihre persönliche Museumsnacht zusammenstellen. Statt starrer Routen und langer Programmhefte entscheiden die Gäste selbst, wohin die Nacht sie führt. Alle Informationen sind jederzeit griffbereit und ermöglichen einen zeitgemäßen, unkomplizierten und individuellen Zugang zu einem außergewöhnlichen Kulturerlebnis.
Partner
Die Kölner Museumsnacht 2026 findet in Kooperation mit der Stadt Köln, KölnTourismus, Stadtmarketing Köln und der ART COLOGNE statt. Sie wird zudem unterstützt von der AOK, Gaffel Kölsch und Gerolsteiner.
KÖLNER MUSEUMSNACHT IST ZURÜCK – UND HAT EINIGES VOR!
Am 07. November 2026 wird Köln zur Bühne für Kunst, Kultur und Begegnung. 13 Museen, außergewöhnliche Pop-up-Orte und ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Live-Musik, Performances und überraschenden Erlebnissen laden zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt ein.
Köln hat seine Museumsnacht wieder – und die hat einiges vor. Am Samstag, 07. November 2026, verwandelt sich die Kölner Innenstadt von 18 bis 1 Uhr in eine lebendige Kulturlandschaft. Die großen Museen der Stadt öffnen ihre Türen und präsentieren sich mit besonderen Programmen, während außergewöhnliche Pop-up-Orte neue Perspektiven auf Köln und seine Kunstszene eröffnen. Die ART COLOGNE und das temporäre Museum TEMPO___K ergänzen das Angebot als besondere Museumsorte auf Zeit.
Im Mittelpunkt steht eine Museumsnacht, die Kunst und Kultur nicht nur zeigt, sondern erlebbar macht. Die Museen bleiben dabei das Herzstück: Ihre Sammlungen, Ausstellungen und architektonischen Besonderheiten bilden den Ausgangspunkt für individuell gestaltete Programme. Musik, Tanz, Artistik, Lesungen, Workshops und künstlerische Interventionen eröffnen neue Zugänge zu den Häusern und ihren Inhalten.
Gleichzeitig verlässt die Kunst ihre gewohnten Räume. Ateliers und Locations werden Teil der Nacht und ungewöhnliche Orte wie Tunnel, Kirchen oder andere Stadträume werden zu temporären Kulturorten. Die Wege zwischen den einzelnen Stationen werden dabei selbst zum Erlebnis. So entsteht eine Museumsnacht, die etablierte Kulturinstitutionen und freie Kunstszene miteinander verbindet, neue Begegnungen ermöglicht und Köln aus überraschenden Perspektiven zeigt.
Eine Nacht, 12 Museen, zahlreiche Pop-ups und unzählige Momente. Neben im Folgenden im Detail vorgestellten Orten sollen in den kommenden Wochen noch drei bis acht weitere Pop-up-Locations hinzukommen. Das Programm wächst damit bis zum Veranstaltungstag weiter.
MUSEEN
Museum Ludwig – Die Kunst wirken lassen.
Im Museum Ludwig stehen die Kunst und der besondere Charakter des Hauses im Mittelpunkt. Ben Flora begleitet den Abend mit einem kuratierten Zusammenspiel aus DJ-Set und Live-Saxophon. Gemeinsam mit Klang Salon entstehen musikalische Live-Momente, während Project KAAY mit zeitgenössischer Akrobatik und Musik besondere Akzente im Foyer setzt. Auch die Dach- und Domterrasse wird Teil des Abends. Gespräche mit Kunstvermittler*innen eröffnen neue Perspektiven auf die Sammlung.
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln – Design für alle Sinne.
Das Museum für Angewandte Kunst Köln verbindet Design, Musik, Kreativität und Genuss. Im eindrucksvollen Foyer sorgen die Vinyl-DJs Katharina aka DJ Karriere und Kristian Auth sowie Saxophonist Felix aka Ose für die passende Atmosphäre. Eine Schallplattenbörse mit Kuchenplatte, Workshops im Kreativlabor, Führungen und eine besondere Lichtinszenierung machen Gestaltung auf vielfältige Weise erlebbar. Die Kölner IMI Winery ergänzt das Programm mit einer Weinbar.
Kölnisches Stadtmuseum – Fünf Fragen. Fünf Antworten. Eine Stadt.
Fünf zentrale Fragen der Ausstellung werden zum roten Faden des Abends: Woran glauben wir? Was macht uns Angst? Worauf haben wir Lust? Was lieben wir? Und was bewegt uns? Ein Poetry-Slammer aus dem Kölner ReimGold-Kosmos und ein Kölner Unplugged-Musiker entwickeln daraus künstlerische Kurzformate, die Sprache, Musik und Stadtgeschichte miteinander verbinden. Die Beiträge tauchen an unterschiedlichen Orten innerhalb der Ausstellung auf. Ein DJ und eine stimmungsvolle Inszenierung ergänzen das Programm.
NS-Dokumentationszentrum – Geschichte erinnern, Gegenwart gestalten.
Im EL-DE-Haus begegnen sich Erinnerung, Gegenwart und gelebte Vielfalt. Ausstellung, Führungen und Workshops laden zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes ein. Filmische Kurzporträts von 60sec.mentsh erzählen von jüdischem Leben in Europa. Einen überraschenden Kontrast bildet der historische Gewölbekeller: Rund 12.000 bunte Bälle, Musik, eine DJane und Straßenkünstler El Goma verwandeln ihn in eine außergewöhnliche Installation zwischen Kunst, Begegnung und Party.
Kollwitz Museum Köln – Kunst, die berührt.
Das Kollwitz Museum Köln widmet sich dem eindrucksvollen Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Führungen und Workshops eröffnen neue Perspektiven auf ihre Arbeiten und laden zum eigenen kreativen Gestalten ein. Eine Lesung sowie ein musikalischer Beitrag von Retrogott ergänzen den Abend und schaffen Verbindungen zwischen bildender Kunst, Literatur und Musik.
Rautenstrauch-Joest-Museum – Frei in Bewegung.
Das große Foyer zwischen Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen wird zu einem der lebendigen Mittelpunkte der Museumsnacht. Künstler*innen aus Tanz, Akrobatik, zeitgenössischem Zirkus undPerformance bespielen den Raum ohne klassische Bühne. Musik, Bewegung, Artistik und Licht verschmelzen zu einer sich ständig verändernden Inszenierung, in die das Publikum unmittelbar einbezogen wird. Im weiteren Verlauf des Abends geht das Programm in eine Party über.
Museum Schnütgen – Zwischen Mittelalter und Nacht.
Die romanische Cäcilienkirche wird zu einem außergewöhnlichen Klang- und Lichtraum. Die Visuals von Clubkind und farbige Lichtinstallationen setzen die historische Architektur behutsam in Szene. Alex Ketzer verbindet atmosphärische Sounds, elektronische Einflüsse und minimale Loops zu einem durchgehenden Live-Set. Auf Sitzkissen im Mittelschiff können Besucher*innen verweilen und eine besondere Atmosphäre zwischen mittelalterlicher Kunst und zeitgenössischer Klangkunst erleben.
Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus – Rom trifft Rock.
Römische Geschichte trifft auf Gitarren und Live-Musik. Während Ausstellung, Führungen und Workshops Einblicke in das antike Köln ermöglichen, verwandelt sich der Veranstaltungssaal in einen Konzertort. Am frühen Abend steht ein Kinderrockkonzert von Pelemele auf dem Programm, bevor gegen 21 Uhr eine Rock-/Pop-Band für rund zwei Stunden übernimmt. So begegnen sich 2.000 Jahre Geschichte und die Musik der Gegenwart.
Schokoladenmuseum – Schokolade mit allen Sinnen.
Im Schokoladenmuseum wird die Museumsnacht zum sinnlichen Erlebnis. Die Ausstellung führt durch die Geschichte der Schokolade von ihren Ursprüngen bis zur heutigen Herstellung. Zusätzliche Workshops und Mitmachangebote rund um Kakao und Schokolade laden dazu ein, selbst aktiv zu werden, Neues zu entdecken und natürlich auch zu probieren.
Deutsches Sport & Olympia Museum – Nachts in Bewegung.
Hier wird die Museumsnacht sportlich. Zwischen mehr als 2.500 Jahren Sportgeschichte laden Mitmachstationen, Workshops und sportliche Challenges zum Ausprobieren ein. Besondere Gäste aus der Welt des Sports, kleine Wettbewerbe und überraschende Aktionen ergänzen das Programm. Ein Museumserlebnis, bei dem Bewegung ausdrücklich erwünscht ist.
TEMPO___K – Museum mal anders.
Im Deutzer Hafen zeigt TEMPO___K wie unmittelbar, urban und temporär ein Museum sein kann. Zeitgenössische Wandmalerei, Graffiti und urbane Kunst stehen im Mittelpunkt. Zudem verbindet der Ort die Finissage seiner Ausstellung mit Musik, Begegnungen und Graffiti-Workshops, bei denen Besucher*innen selbst kreativ werden können.
ART COLOGNE – Wo sich die Kunstwelt trifft.
Mit der ART COLOGNE wird auch die internationale Kunstwelt Teil der Museumsnacht. Besucher*innen erhalten mit ihrem Museumsnacht-Ticket von 16 bis 19 Uhr kostenlosen Zugang zur traditionsreichen Kunstmesse und können dort moderne und zeitgenössische Kunst aus internationalen Galerien entdecken. Gemeinsam mit dem benachbarten KunstWerk entsteht ein besonderer Einstieg in die Museumsnacht zwischen freier Kunstproduktion und internationalem Kunstmarkt.
POP-UP-ORTE
KunstWerk Köln – Dort sein, wo Kunst entsteht.
Im KunstWerk in Deutz öffnen sich die Türen zur freien Kölner Kunstszene. Mehr als 150 Künstler*innen arbeiten in dem ehemaligen Industriegebäude in Ateliers, Werkstätten und Proberäumen. Zur Museumsnacht können Besucher*innen die kreativen Arbeitsorte entdecken, Ausstellungen erleben und mit den Menschen ins Gespräch kommen, die hier täglich Kunst schaffen. Musik und Begegnungen ergänzen das Programm.
Kunsthaus Rhenania – Türen auf für die Kunst.
Auch im Rheinauhafen öffnet die freie Kunstszene ihre Türen. Im Kunsthaus Rhenania mit seinen 43 Ateliers geben Künstler*innen Einblicke in ihre Arbeitsweisen. Offene Ateliers, Ausstellungen, Musik und Performances machen das historische Gebäude zu einem Ort unmittelbarer Begegnung mit Kunst und ihren Schaffenden.
Filmforum im Museum Ludwig – Persönlichkeiten. Kunst. Und die Geschichten dahinter.
Im Filmforum NRW lädt Moderatorin Bianca Hauda zu persönlichen Gesprächen mit besonderen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur ein. Unter dem Titel „Bianca Hauda im Atelier“ entsteht ein Salon auf Zeit, in dem kreative Biografien, ungewöhnliche Perspektiven und persönliche Geschichten im Mittelpunkt stehen. Mit dabei ist unter anderem Schauspieler und Comedian Max Giermann, der sich seit vielen Jahren auch mit bildender Kunst beschäftigt. Das Format ist von 19 bis 23:30 Uhr geplant.
Galerie Karsten Greve – Eine Nacht mit Louise Bourgeois.
Eine der renommierten Kölner Galerien öffnet ihre Türen und präsentiert Werke der international bedeutenden Künstlerin Louise Bourgeois. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit ihrem vielschichtigen Werk auseinanderzusetzen. Eine besondere Führung mit kuratorischer Perspektive soll zusätzliche Einblicke in die Kunst und ihre Hintergründe ermöglichen.
Fernwärmetunnel der RheinEnergie – Unter Köln. Unter dem Rhein.
Ein normalerweise verborgener Teil der Stadt wird zum außergewöhnlichen Erlebnisort. Der rund 500 Meter lange Fernwärmetunnel verbindet Deutz mit der Innenstadt und führt etwa 25 Meter unter dem Rhein hindurch. Zwischen mächtigen Fernwärmeleitungen, Stahl und Beton können Besucher*innen Köln aus einer Perspektive erleben, die sonst kaum zugänglich ist.
MS RheinCargo – Köln von seiner schönsten Seite.
Auch der Rhein wird Teil der Museumsnacht. Die MS RheinCargo verbindet den Rheinauhafen mit dem Domumfeld und eröffnet einen besonderen Blick auf die nächtliche Stadt. Mit einem kuratierten Soundtrack über Kopfhörer wird die Fahrt selbst zum atmosphärischen Erlebnis zwischen den verschiedenen Kulturorten.
KölnTourismus – Köln trifft die Welt.
Bei KölnTourismus wird die Stadt zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Reise durch unterschiedliche Kulturen. Die Künstlerin Sahar Efremova präsentiert ausgewählte Werke ihrer Reihe „Dom international“, in dersie den Kölner Dom mit Motiven und Geschichten aus aller Welt verbindet. Persönliche Gespräche mit der Künstlerin und musikalische Begleitung greifen Themen wie Heimat, Vielfalt, Freiheit und Zusammenleben auf.
Domforum – Ein leuchtender Ort am Dom.
Direkt am Kölner Dom entsteht ein atmosphärischer Ort zwischen Licht, Klang und persönlichen Gedanken. Eine Lichtinszenierung und ruhige Klangkunst verwandeln das Domforum in einen besonderen Erlebnisraum. Besucher*innen können eigene Gedanken und Wünsche auf Postkarten festhalten, mitnehmen oder direkt an Menschen in Köln und darüber hinaus verschicken.
Minoritenkirche – Ein Moment der Stille.
Mitten im Trubel der Innenstadt lädt die Minoritenkirche zum Innehalten ein. Rund 300 Kerzen tauchen den historischen Kirchenraum in warmes Licht. Eine zurückhaltende musikalische Begleitung schafft grundsätzlich einen bewussten Gegenpol zu den lebendigen Programmen der Nacht – einen Ort zum Verweilen, Lauschen und Durchatmen. Die Kölner Sängerin Cage wird mit drei Kurzkonzerten darüber hinaus für besondere Momente sorgen.
AOK-Haus – Eine Pause für die Kunst.
Am Zugang zum Kollwitz Museum Köln entsteht gemeinsam mit der AOK ein besonderer Ruhepunkt. Guter Kaffee einer Kölner Rösterei, ausgewählte Getränke und eine entspannte Atmosphäre laden dazu ein, zwischen den zahlreichen Eindrücken der Museumsnacht eine kleine Pause einzulegen.
Tunnel Johannisstraße – Kunst macht Stadt.
Auch die Wege der Stadt werden Teil der Kölner Museumsnacht. Der Tunnel an der Johannisstraße steht beispielhaft für die Idee, alltägliche Stadträume neu zu entdecken und durch künstlerische Inszenierungen anders wahrzunehmen. Geplant ist eine temporäre Gestaltung durch das Atelierhaus Kolbhalle, das den Durchgang selbst zum kulturellen Erlebnis werden lässt.
Gemeinsam unterwegs: Die Kunst fährt mit
Die Museumsnacht verbindet ihre unterschiedlichen Standorte durch ein KVB-Bus-Shuttle-Angebot. Busverbindungen führen unter anderem zwischen Neumarkt, Rheinauhafen, TEMPO K, ART COLOGNE und KunstWerk. Und nicht nur Besucher*innen, sondern auch die Kunst wird hier mitfahren. So werden nicht nur die einzelnen Museen und Kunstorte, sondern auch die Wege dazwischen zum Bestandteil des gemeinsamen Kulturerlebnisses.
WEITERE INFORMATIONEN
Tickets
Tickets für die Kölner Museumsnacht 2026 sind online unter www.koelner-museumsnacht.de erhältlich und können auch noch am Veranstaltungsabend jederzeit online erworben werden. Das reguläre Einzelticket kostet 20 Euro, das ermäßigte Ticket 10 Euro, jeweils zuzüglich Gebühren und KVB-Ticket. Für Gruppen werden zwei zusätzliche Ticketangebote eingeführt:
- 4-Personen-Ticket: 70 Euro zuzüglich Gebühren
- 8-Personen-Ticket: 135 Euro zuzüglich Gebühren
Die Tickets ermöglichen den Zugang zu den teilnehmenden Museen und Programmpunkten der Museumsnacht. Für einzelne Angebote können aus Kapazitätsgründen besondere Zugangsregelungen gelten.
App
Gemeinsam mit Rausgegangen bietet die Kölner Museumsnacht eine eigene digitale Plattform innerhalb der Rausgegangen-App an. Besucher*innen finden dort alle teilnehmenden Museen, Pop-up-Orte und Programmpunkte auf einen Blick, können Lieblingsorte speichern und sich ihre persönliche Museumsnacht zusammenstellen. Statt starrer Routen und langer Programmhefte entscheiden die Gäste selbst, wohin die Nacht sie führt. Alle Informationen sind jederzeit griffbereit und ermöglichen einen zeitgemäßen, unkomplizierten und individuellen Zugang zu einem außergewöhnlichen Kulturerlebnis.
Partner
Die Kölner Museumsnacht 2026 findet in Kooperation mit der Stadt Köln, KölnTourismus, Stadtmarketing Köln und der ART COLOGNE statt. Sie wird zudem unterstützt von der AOK, Gaffel Kölsch und Gerolsteiner.
